About me:Ich wurde im Juni 1968 im Ruhrgebiet geboren und wohne seit 1981 in Recklinghausen. Mein erstes Gedicht schrieb ich 1991. Im Jahre 1999 widmete ich mich der Prosa, fing aber 2006 wieder damit an, Gedichte und gedichtähnliche Texte zu verfassen, weil mir dies eindeutig mehr Freude bereitet als Prosa. Dabei entwickelte ich eine Neigung zum Experimentieren mit Sprache. Ernste Themen oder schwülstige Liebesgedichte gehören daher weniger zu meinem Repertoire. Am liebsten denke ich mir Lustiges aus. Die meisten meiner Texte sind Vierzeiler, die ich besonders gerne schreibe. Ich hoffe, dass einige Leute Freude an dem einen oder anderen Text haben.
Mit freundlichen Grüßen
Arne Arotnow
Nachtrag:
In dem Film »Der Club der toten Dichter« lässt der Literaturlehrer von seinen Schülern aus einem Lehrbuch eine Seite herausreißen, auf der zu lesen ist, wie man mithilfe eines graphischen Verfahrens die Güte eines Gedichtes ermitteln kann. Das soll weder eine Entschuldigung noch eine Rechtfertigung für meine Gedichte sein. Ich möchte lediglich darauf hinweisen, dass ich nicht für Punkte schreibe. Was sind diese Punkte denn wert und was sollte ich damit machen, außer mit ihnen mein Ego zu befriedigen? Es handelt sich um virtuelle Punkte, die keinerlei Aussagekraft besitzen und weniger wert sind als Monopoly-Spielgeld. Natürlich freue ich mich, wenn man mir Punkte gibt, aber ich lege es nicht darauf an, unbedingt welche zu bekommen. Wer aber hier hingeht und mit unlauteren Methoden sich Punkte verschafft, hat weder die Bezeichnung »Autor« oder gar »Dichter« verdient. Die Existenz eines Punktesystems, das offenbar die Leute bei der Stange halten soll, führt unter Umständen dazu, nicht mehr für Ideen, nicht mehr aus Engagement und Überzeugung zu schreiben, sondern aus einer gewissen Sucht heraus eben nur noch für schnöde Punkte.